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Kinder, die skaten, schießen nicht

Hart, aber wahr.. mit dieser Zeile macht die Stiftung Skate-Aid von Titus Dittmann auf sich aufmerksam. Der Vater des deutschen Skateboardens fördert mit seiner Organisatioen Jugendprojekte in Krisengebieten und an sozialen Brennpunkten. Bisher gab es Projekte in Afghanistan, Vietnam und Afrika, aber natürlich auch im eigenen Land, wie beispielsweise in Münster.

Dabei dreht sich alles rund um den Skate-Sport, denn Skateborden verbindet. Mit der Kraft des Boardes sollen den Jugendlichen, die egal auf welcher Seite sie nun leben, immer Opfer des Krieges sind, Hoffnung, Spaß und Zusammenhalt geschenkt werden. Titus Dittmann, der nicht nur Skate-Held sondern auch Pädagoge ist, weiß wie wichtig es ist, die Kids in ihrer Orientierungsphase zu unterstützen. Skateboarding, was ja auch ein Sport für Mädchen sein kann, dient hier ungemein als sinn- und identitätsstiftend. Es kennt weder Grenzen, noch Krieg.

Im September letzten Jahres hat die Organisation ihren ersten Skate-Park in Karokh eröffnet und erhielt dafür sogar den Laureus Medien Preis 2010. Skate-Aid hilft in den Gebieten nicht nur durch Geld. Die Mitarbeiter sammeln Sachspenden wie Boards und Zubehör und geben sie an die entsprechenden Initiativen weiter. Außerdem wird eine Menge Know-how und Manpower vereint und an den richtigen Stellen eingesetzt.

Jeder von Euch, der selbst skatet, weiß wie der Sport die eigene Persönlichkeit beeinflusst, wie er neue Perspektiven zeigen kann und das Gemeinschaftsgefühl stärken kann. Kinder mit Boards sind uns doch lieber, als Kinder mit Gewehren!

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